Sozialstation HGN
Pflegehilfskraft Julia Theel, die angehende Pflegefachkraft Marie Münchow und Pflegedienstleiterin Dana Brügge (v.l.n.r.) sind Tag für Tag in Hagenow und Umgebung für die Sozialstation Hagenow der Volkssolidarität Südwestmecklenburg e.V. unterwegs. Foto: Volkssolidarität SWM/flau

"Unsere Arbeit ist immer da"

Sozialstation Hagenow bietet erfolgreiche Pflege auch in der Pandemie

Wie wichtig das Personal in den Pflegeberufen ist, wurde gerade während der Coronakrise oft thematisiert. Nach inzwischen zwei Jahren Pandemie haben zurzeit die Menschen immer noch damit zu tun, die Omikronwelle zu bewältigen. Für die Mitarbeiterinnen der Sozialstation Hagenow der Volkssolidarität Südwestmecklenburg e.V. ist das Home-Office keine Alternative im Alltag. „Unsere Arbeit ist immer da. Die nimmt uns keiner weg“, sagt Pflegedienstleiterin Dana Brügge. Das Team von mehr als 30 Mitarbeiterinnen betreut täglich fast 200 Patientinnen und Patienten von Hagenow bis Lübtheen – und das überaus erfolgreich. Das wurde ihnen kürzlich auch bescheinigt. Bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst erhielt die Sozialstation die Bestnote 1,0. „Das macht uns natürlich stolz, und wir freuen uns, dass alles so gut funktioniert. Auch wenn unsere Arbeit nicht weniger geworden ist seit Corona“, so Dana Brügge weiter.

Mehr geworden sei vor allem der tägliche „Dokumentationswahnsinn“. Jeder Patient wird bei den täglichen Besuchen durch die Pflegedienstmitarbeiterinnen nach Symptomen befragt, die auf eine Corona-Infektion hinweisen könnten. Und alles muss dokumentiert werden. „Aber selbst wenn ein durchgeführter Test positiv ist, müssen die Menschen ja weiter durch uns versorgt werden. Der Aufwand wird nur dann noch höher, weil wir die komplette Schutzkleidung anlegen müssen“, erklärt sie.

„Wir haben auch schon andere Krisen bewältigt und uns auch schon immer an Hygieneregeln halten müssen. Nun sind diese noch ausgeweitet worden. Unsere Maxime ist, dass wir die Pflege ruhig und besonnen weiterführen“, fasst Kerstin Wein, Bereichsleiterin für ambulante Pflege der Volkssolidarität Südwestmecklenburg, zusammen. Qualität habe immer Priorität.

Die Anfragen von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zeigen, wie notwendig die Arbeit der Pflegedienste ist. „Wir würden unser Team auch noch zusätzlich mit neuen Kollegen verstärken und freuen uns immer über Fachkräfte oder Quereinsteiger“, so Kerstin Wein.