Flöten
Sara Zimmermann (2.v.l.) hatte auf dem Sommerkonzert der Flötenkinder der Kita „Mosaik“ ihren letzten gemeinsamen Auftritt mit dem Ensemble. Foto: Volkssolidarität SWM/flau

Umjubelter Auftritt

Erstes Sommerkonzert der Flötenkinder aus der Kita "Mosaik" nach der Corona-Pause im Quartier Friedrich's

Die Aufregung war schon vor Beginn des Auftrittes im Quartier Friedrich’s in Schwerin spürbar. Mehr als zwei Jahre konnten die Flötenkinder der Kita „Mosaik“ der Volkssolidarität Südwestmecklenburg coronabedingt nicht auftreten. Auch Burghild Brunzel, die seit 2007 im Rahmen der musikalischen Früherziehung schon Vierjährige an der Einrichtung des Volkssolidarität Südwestmecklenburg e.V. das Instrumentenspiel beibringt, konnte ihre Hochspannung vor Konzertbeginn nicht verbergen: „Ein bisschen empfinde ich nach der kürzlich begonnenen Unterrichtszeit das heute mehr als ein Zauberkonzert als ein Sommerkonzert. Endlich können die Kinder zeigen, was sie im Musikunterricht gelernt haben.“

Dass die Begeisterung für das Flötenspiel nicht mit der Kindergartenzeit enden muss, bewies die zwölfjährige Sara Zimmermann. „Ich habe schon als kleines Mädchen gesagt, dass ich bis zum Ende der sechsten Klasse in dem kleinen Orchester bleiben möchte. Das sind heute auf den Tag genau 8 Jahre, 9 Monate und zwölf Tage“, sagte das Mädchen auch ein wenig wehmütig. Im Rahmen des Konzertes wurde sie von ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern sowie von ihrer Flötenlehrerin emotional verabschiedet.

Einer der Höhepunkte früherer Sommerkonzerte durfte auch bei der Neuauflage nicht fehlen: der Gruß der Eltern. Fünf Mütter erhoben sich der Reihe nach im Publikum und spielten selbst eine Strophe eines Kinderliedes – zur großen Freude des eigenen Nachwuchses und des zahlreich erschienenen Publikums.

Zum Finale des kurzweiligen Konzertes erklang aus der 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens die „Ode an die Freude“. Freude und Stolz konnten Eltern, Großeltern und der Rest der Konzertbesucher nicht verbergen.