ssa rastow - antimobbing
Foto: Volkssolidarität SWM/flau

Mobbing nicht Hinnehmen

Schulsozialarbeiterin Maria Teßmann organisierte eine Lesung mit Norman Wolf in der Dr.-Ernst-Alban-Schule in Rastow.

„Mobbing ist leider allgegenwärtig.“ Für Maria Teßmann, Schulsozialarbeiterin des Volkssolidarität Schwerin – Westmecklenburg e.V. an der Dr.-Ernst-Alban-Schule in Rastow, ist dieses Thema ein Dauerbrenner: „Tendenzen kommen immer wieder vor. Wir machen viel als Schule, um die Mädchen und Jungen zu sensibilisieren und versuchen schon Anfänge sofort zu unterbinden.“

Aus diesem Grund hatte sie den Autoren Norman Wolf, selbst in seiner Schulzeit Mobbing-Opfer, nach Rastow eingeladen. Vor den Regionalschülerinnen und -schülern las der studierte Psychologe aus seinem Buch „Wenn die Pause zur Hölle wird“. Anschaulich begab er sich mit den Rastower Jugendlichen auf eine Zeitreise in seine eigene Jugend, die geprägt war von Bloßstellungen, Hänseleien und Schlimmerem.

„Ich möchte euer Selbstbewusstsein stärken und euch dazu auffordern, wenn ihr betroffen seid, darüber zu reden“, wandte er sich immer wieder direkt an die Schülerinnen und Schüler. Allein wenn nur eine Person unter den Zuhörenden sei, die diesen Auftritt zum Anlass nehme, sich Hilfe zu holen, habe er schon etwas erreicht.

Pia und Nora waren von der Lesung sehr berührt, da sie beide selbst schon Mobbing erleben mussten. „Ich habe erkannt, wie wichtig es ist, darüber zu reden“, erzählte Nora.

Die Lesung mit Norman Wolf wurde von der Schulsozialarbeiterin Maria Teßmann vom Volkssolidarität Schwerin – Westmecklenburg e.V. organisiert. Finanziert wurde die Veranstaltung von der Mecklenburger Anstiftung.

Veröffentlicht am: 27. Mai 2026