Rock Reset sorgte bei der Jugendweihe in Ludwigslust für die richtigen Töne. Foto: Angelika Lindenbeck

Jugendweihe-Saison beginnt am 5. Mai

Rund 190 Schüler springen mit der Volkssolidarität ins Erwachsenenleben

Neue Kursangebote, eine weitere Fest-Location – die Jugendweihen bei der Volkssolidarität haben sich nicht nur etabliert, sondern entwickeln sich auch von Jahr zu Jahr weiter. Mit dem Kloster Zarrentin bieten die Organisatoren neben Dömitz, Grabow, Hagenow und Ludwigslust mittlerweile Jugendweihen in fünf verschiedenen Ortschaften an und setzten bei den Vorbereitungskursen in diesem Jahr erstmalig auf Berufsorientierung. So konnten Jugendliche bei der Tischlerei „Mrowiec“ in Fresenbrügge Werkstattluft atmen und in der Ludwigsluster Filiale der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Eindrücke in der Finanzwelt sammeln.

„Die Jugendlichen haben die neuen Angebote überraschend gut angenommen“, sagt Jugendweihe-Organisatorin Jennifer Kluth. „Weniger gut besucht waren unsere Angebote in Kooperation mit einigen Schützenvereinen. Hier überlegen wir, ob wir das im nächsten Jahr wiederholen. Denn Aufwand, Kosten und Nutzen müssen sich bei uns die Waage halten, da wir fast alles ehrenamtlich organisieren.“

In diesem Jahr eine noch größere Herausforderung als in den Jahren zuvor, denn vom 5. Mai bis 1. Juni feiert die Volkssolidarität an fünf Sonnabenden Jugendweihen. Den Höhepunkt bilden vier Festakte an einem Tag – im Goldenen Saal im Schloss Ludwigslust. „Wir sind total froh, dass wir dieses Jahr noch einmal im Goldenen Saal feiern dürfen, denn der soll ja eigentlich saniert werden. Noch mehr freuen wir uns darüber, das Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ihren Besuch angekündigt hat“, erklärt Jennifer Kluth.